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STACK
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Claude Sonnet 4.6 + 1 Variable = 5 Hook-Varianten in 30 Sek
Hook-Schreiben war im Konzern-Workflow ein 45-Minuten-Brainstorming-Slot mit zwei Leuten. Mit einem sauber strukturierten Prompt fällt das auf 30 Sekunden Output + 5 Minuten Sichtung. Hier liegt der Prompt, eins-zu-eins.
Das Prompt-Skelett
Du bist Marketing-Manager mit 10 Jahren DACH-B2B-Erfahrung.
Schreibe 5 Hook-Varianten für ein Instagram-Reel zum Thema:
{THEMA}.
Verwende den Hook-Typ: {HOOK_TYP}.
Zielgruppe: {AUDIENCE}.
Tonalität: {TON}.
Pro Variante:
- 1 Zeile Hook (max 12 Worte)
- 1 Zeile warum dieser Hook für DACH funktioniert
- KPI-Hypothese: welcher KPI sollte am stärksten reagieren?
Output als Tabelle.
Was die Variable {HOOK_TYP} kann
Statt 5 Prompts schreiben — einmal das Skelett, fünfmal die Variable wechseln:
Listicle— „3 Gründe, warum …"Contrarian— „Was alle falsch machen …"Data-Reveal— „45 % der …"Personal-Story— „Letzte Woche habe ich …"Question-Hook— „Warum funktioniert …?"
Warum es funktioniert
Das Skelett zwingt Claude zu strukturiertem Output (Tabelle), der Hook-Typ zwingt zur stilistischen Konsistenz, die KPI-Hypothese zwingt zu strategischem Denken statt Wortspielerei. Drei Constraints, ein sauberes Resultat.
Operative Note
Im Friday-Figures-Template ist dieser Prompt vorbelegt — Variable austauschen, Output in den Test-Tracker, fertig.
Gute Prompts sind keine Sätze, sondern Skelette mit Variablen. Wer den Skelett-Modus einmal verstanden hat, schreibt nie wieder „Hilf mir, einen Hook zu schreiben".